Et jet widder loss…


…im Blog. Nach ca. 2 Monaten Untätigkeit passiert hier auch mal wieder was – und hoffentlich in Zukunft auch öfter. Ich starte einfach mal mit einem kurzen Abriss der letzten Zeit.

Wie ja bereits weitläufig bekannt ist, hat mich der Start des harten Arbeitslebens nach Hamburg verschlagen. Seit Mitte Juni arbeite ich für einen der größten IT-Dienstleister im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen (oder einfach GKV). Das hört sich erstmal nicht so interessant an wie Audi, Daimler oder Airbus – ist es aber tatsächlich doch. Da meine Stelle mit Unternehmenskommunikation und Auftrags-/Servicemanagement auch noch wirklich breit gefächtert ist, bleibt Langeweile bisher ein Wort, dass mir nicht ein einziges Mal im Kopf herumgeschwirrt ist. Addiert man nun noch ein offenes, nettes Team passt aus Sicht des Jobs momentan einfach alles.

Verbesserungsmöglichkeiten gibt es hingegen noch im Bereich der Unterbringung. Der Arbeitgeber mir eine Wohnung organisiert und wer die Wohnungssituation in HH kennt, der weiß sowas mit Sicherheit zu schätzen. Die Wohnungssuche hat damit genau einen Tag gedauert. Die Einrichtung ist erste Sahne: Cerankochfeld, Waschmaschine, Spülmaschine, Bügeleisen, Fernseher mit Kabelanschluss und alles was man so zum Wohnen benötigt (Toilettenpapier musste ich dann doch noch kaufen). Ein paar grundsätzliche Macken hat sie leider schon.

Das Wichtigste vorweg – neben mir wohnt ein Psychopath, bei dem die Whiskeyflaschen im Flur rumstehen. Letztens bin ich raus vor die Tür und ein Fußgänger der vor dem Haus rumstand meinte ein junger Typ sei zu meinem Nachbar ins Fenster gestiegen. So weit mir bekannt ist war das mein Nachbar selbst, weil er zu faul war durch die Tür rein zu gehen.  Ich warte noch darauf, dass der Typ sich samt seiner Wohnung aus dem Haus raussprengt. Hoffentlich bleibt meine Wohnung dann drin.

Dann ist die Wohnung im Erdgeschoss. Jeder der im Garten Wäsche aufhängt glotzt dir in die Bude; dass heißt du musst die Jalousien runterlassen; dass heißt es ist immer relativ dunkel. Und ob es so sinnvoll ist tagsüber zu lüften – ich weiß es nicht. Barmbek-Nord ist jetzt auch nicht gerade das beste Pflaster in der Hansestadt.

Das größte Manko ist die Raumaufteilung. Ich bin Herr über drei Räume. Eine Küche mit besagten Gerätschaften (gestern sind  eine richtige Kaffeemaschine und ein Eierkocher dazugekommen). Die ist mir eigentlich schon fast zu groß und hat leider keine Tür mehr. Das Bad ist im Vergleich zu anderen Wohnungen eher Tropical Islands. Das reicht für eine ganze Fussballmannschaft. Zwischendurch: Ich schaue gerade ein bisschen Lucky Slevin bzw. Werbung. Ich schaue ja nich viel fern, aber seit wann wird um 22.30 Uhr auf Pro7 schon Werbung für Gleitgel und vibrierende Kondome (angeblich 20 Minuten) gemacht. Was auch immer – zurück zum dritten Zimmer, dem Schlafzimmer (das passt dann ja auch). Das ist genauso groß wie Küche und Bad und mit einem Schrankbett ausgerüstet. Klingt komisch? Ist es auch. Aber wenn man nur zum Schlafen nach Hause kommt geht’s eigentlich. Wäre das ganze Ding in der ersten Etage und hätte einen Balkon wäre ich schon zu frieden. Naja – hat es aber nicht. Und da ich die Wohnung sowieso nicht auf ewig bewohnen darf, werde ich wohl bis Ende des Jahres einen neuen Fuchsbau suchen.

Ansonsten rockt Hamburg einfach – dazu gibt’s in den nächsten Tagen mehr, denn der B! muss jetzt mal dringend an der Matraze horchen!

  1. Der T!

    #1 von Der T! - 25. August 2009 zu 18:12

    Endlich gehts hier mal weiter. Stell mal ein paar Bilder von deiner Höhle und dem kaputten Umfeld rein

(wird nicht veröffentlicht)
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