Das gibt’s nicht!

Am Dienstag komme ich von der Arbeit. Es ist ungefähr 19.00 Uhr. Da ich noch ne Zigarette bearbeite bleibe ich vor der Haustür stehen und höre nebenbei gemütlich Musik. In meiner Straße parken die Autos auf beiden Straßenseiten schräg auf dem Bürgersteig. Auf der vom Wohnhaus gegenüberliegenden Seite ist der Bürgersteig aber eigentlich nur eine Bordsteinkante mit Lehmboden dahinter. Wie auch immer. Jedenfalls stand eben auf dieser Seite ein silberner Golf V mit der Front auf dem “Bürgersteig”. Somit stehen also die Reifen des Fahrzeugs hinter der Kante. Warum ich das alles erzähle?
Neben dem Fahrzeug stand eine Frau mit ihrer Tochter und gestikuliert wild in meine Richtung. Da ist man natürlich ein freundlicher Bürger und fragt mal nach. Ich also auf die andere Straßenseite.
Das Problem: Der Wagen stand wohl zwei Wochen an der Stelle und der Hamburger Regen hat den Lehm um die Reifen etwas (augenscheinlich ca 2 cm) weggespült und jetzt ist unmöglich den Wagen da raus zu bekommen. Ich hab wirklich drei Anläufe gebraucht, bis ich überhaupt mal verstanden habe, was die Frau von mir will. Ich sollte also das Auto ausparken – niemals mache ich das. Dann passiert irgendwas und es gibt nur Stress. Ich meinte dann, sie solle mir doch mal zeigen, was sie bisher gemacht hat. Sie also ins Auto. Auto an. Rückwärtsgang rein. Kupplung kommen gelassen. Mit den Vorderreifen gegen die Bordsteinkante gekommen. Leistung reicht nicht aus. Auto ging aus. Logisch – es fährt ja auch keiner vorwärts einen Berg hoch und glaubt das geht mit Standgas. Naja, anscheinend weiß das dann doch nicht jeder.
Egal. Das Auto war jedenfalls aus. Beim zweiten Versuch (den drohenden Lachkrampf konnte ich gerade noch unterdrücken) hab ich dann gebrüllt sie sollte mal aufs Gas treten. Sie hat dann das Gaspedal mal gestreichelt. Auto gegen den Bordstein. Auto aus. Beim dritten Versuch hat sie anscheinend genug Gas gegeben und siehe da – es klappt doch! Die hat sich bei mir bedankt, als ob sie ihr Auto dank mir rückwärts aus der Elbe rausgefahren hätte.
Sachen gibt’s…

,

1 Kommentar

Was die Welt nicht braucht…

…sind natürlich Atombomben im Iran. Das ist selbstverständlich und offensichtlich. Es gibt aber eine Vielzahl anderer Dinge die wirklich nicht auf diese Kugel gehören. Zwei davon stelle ich jetzt vor:

Zum Rest des Beitrags »

, , ,

Keine Kommentare

Et jet widder loss…

…im Blog. Nach ca. 2 Monaten Untätigkeit passiert hier auch mal wieder was – und hoffentlich in Zukunft auch öfter. Ich starte einfach mal mit einem kurzen Abriss der letzten Zeit.

Wie ja bereits weitläufig bekannt ist, hat mich der Start des harten Arbeitslebens nach Hamburg verschlagen. Seit Mitte Juni arbeite ich für einen der größten IT-Dienstleister im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen (oder einfach GKV). Das hört sich erstmal nicht so interessant an wie Audi, Daimler oder Airbus – ist es aber tatsächlich doch. Da meine Stelle mit Unternehmenskommunikation und Auftrags-/Servicemanagement auch noch wirklich breit gefächtert ist, bleibt Langeweile bisher ein Wort, dass mir nicht ein einziges Mal im Kopf herumgeschwirrt ist. Addiert man nun noch ein offenes, nettes Team passt aus Sicht des Jobs momentan einfach alles.

Zum Rest des Beitrags »

1 Kommentar

Im Autohimmel…Emotionen bei 3000 PS!…die Fortsetzung

“Morgen” war’s natürlich wieder nicht. Trotzdem kann ich Euch die letzten Schmankerl natürlich nicht vorenthalten. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare

Im Autohimmel…Emotionen bei 3000 PS!

tuning_press_day_09_veranstaltung_007Diesen Mittwoch durfte ich das erste Mal an einer Fahrzeugpräsentation am Hockenheimring teilnehmen und ich kann nur sagen – es hat sich gelohnt! Die Veranstaltung startete eigentlich schon am Dienstag Vormittag; aus verschiedenen Gründen konnte ich da nicht und bereue das jetzt noch. Im Folgenden gibt’s ein paar verbale und fotografische Impressionen der Veranstaltung und vor allem der Testfahrzeuge.

Los ging’s am Mittwoch Morgen gegen 08.00 Uhr mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel. Ich suche immer noch nach dem Küchengerät, dass morgens automatisch Rührei und gebratenen Speck ausspuckt! Lecker war’s. Danach dann mit einem Redakteur der ‘Porsche tuning_press_day_09_rennen_041Scene’ zum Ring. Leider musste ich feststellen, dass die Fahrzeuge bereits alle mit anderen Redakteuren unterwegs waren. War halb so schlimm, da auf dem Hockenheim auch so ne Menge los war. Also ab in die Boxengasse und erstmal ein paar schöne Fotos vom Alpina BMW, ein paar Porsche und nem Lamborghini, sowie den kleinen Rackern in ihren Formelflitzern mitgenommen. Wäre es stockduster gewesen hätte das auch nichts gemacht. Allein das Brüllen und Zischen der Motoren versetzt einen ja schon in den Drang irgendeinen Fahrer hinter dem Steuer wegzuzehren und selbst auf die Strecke zu gehen. Ich hätte bestimmt ne gute Figur in der Corvette gemacht.

Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , ,

Keine Kommentare

iCloud – SaaS pur

icloudDie Bereitstellung von Anwendungen durch Dienstleister über das Internet, respektive die zugrunde liegenden Protokolle, ist mittlerweile fast schon nichts mehr Neues. Der verschwommene Begriff “Software as a Service” (SaaS) ist in aller Munde. Salesforce macht’s, SAP macht’s, SugarCRM macht’s und viele andere machen es auch. Eigentlich muss jeder mitmachen, der was auf sich hält.

Auf der technischen Seite variiert das Spektrum der Angebote zwischen webbasierten Skripten, die Funktionalität über den Browser bereitstellen und Terminalanwendungen (bspw. MS TS oder Citrix), die Anwendungen direkt auf dem Desktop darstellen.

iCloud geht einen Schritt weiter. Hier werden Betriebssystem, Anwendungen, Speicherplatz und Community kombiniert und über den Browser zur Verfügung gestellt. Zum Rest des Beitrags »

, , ,

Keine Kommentare

True Metal!

Ein paar eifrige Jungs aus dem Rheinland haben vor einiger Zeit Hammer und Amboss ausgepackt. Das Ergebnis: Natürlich schweres Metall. Ich sage das rockt! True ist es in jedem Fall. Bleibt nur zu hoffen, dass da in Zukunft noch mehr kommt. Der Song kommt jedenfalls bei nächster Gelegenheit ins Auto.

(Quelle: Youtube / Urheber: Hornado)

,

Keine Kommentare

Mit dem Meister ins Studium

Heute gab es leckeres Hähnchen im Bistro. Während ich auf mein Essen warte, hab ich mir dann mal eine rumliegende Hertener Allgemeine Zeitung gegriffen. Die ist hier ein genauso wichtiges Medium wie die Rheinbacher Stadtzeitung in Wormersdorf. Während ich auf’s Essen wartete, viel mir dann ein Artikel mit folgender Überschrift ins Auge: “Meister sollen in Zukunft studieren dürfen.

Hä?! Wieso hab ich denn bitte Abitur gemacht?! Antwort: Weil man drei Jahre länger auf Kosten der Eltern feiern kann. Im Ernst. Was ist denn eigentlich aus unserem Bildungssystem geworden. Man verlässt das Sprungbrett 10. Klasse und springt geradewegs in den Einheitsbrei von Sek II, Handelsschule, Höhere Handelschule, noch hörere Handelschule, private Maßnahmen oder halt die Ausbildung. Nicht das nicht alle Maßnahmen irgendwo ihre Berechtigung hätten – aber eine klare Abgrenzung wäre schon nicht schlecht. Brauchen wir denn wirklich eine solche Vielfalt?

Wenn man das überstanden hat geht es an Uni, FH oder den total tollen privaten (Elite-)Universitäten weiter.  Wer da vorher welche Ausbildung genossen hat, ist spätens seit der Einführung des Bachelor/Master relativ uninteressant.

Option 1: Ich mache Abi, studiere an der Hochschule und bekomme einen Job. (dauert sehr  lange und ich bin der Held der Theorie)

Option 2: Ich mache Abi, studiere an der FH und bekomme den gleichen Job. (dauert nicht ganz so lange, praktisch kann ich auch schon was)

Option 3: Ich mache kein Abi, gehe auf die höhere Handelsschule (die sog. HöHa) studiere an der FH und bekomme den gleichen Job. (geht noch schneller, für den Rest s.o.)

Option 4: Ich mache kein Abi, mache eine handfeste Ausbildung und mache meinen Meister. Anschließend studiere ich. Der Lebenslauf sollte sich wirklich sehen lassen. (allerdings dauert es wohl am längsten)

Ich frag mich wirklich, was das Abitur noch wert ist. Ist dieses “Zertifikat” einfach schon immer überflüssig gewesen, geht der Bildungsstandard zurück oder sind FH und andere Maßnahmen genannter Art die korrekte Antwort auf geänderte Anforderungen des Marktes zu reagieren.

Nicht, dass das falsch verstanden wird. Es ist toll, dass  es  jedem ermöglicht wird, zu werden was er gerne will. Ob das Abitur hierbei noch eine sinnvolle Rolle spielt ist aber zumindest fraglich.

Dieser Beitrag war wieder mal viel zu oberflächlich. Mir fallen zwar noch zig Argumente für oder wider des Sytems ein – aber die 12 Stunden PC sind für heute definitiv überschritten. Ich gehe jetzt also ins Bett!

Keine Kommentare

Digitale Lesegeräte – tausend Bücher unterwegs

sony_readerHabe gerade einen Artikel über digitale Lesegeräte gelesen. Ich bin wirklich gespannt wann (und nicht ob) sich diese Geräte durchsetzen werden und stelle folgende Vermutung an. Hochglanzmagazine werden diese Geräte vorerst nicht ersetzen, denn dafür sind sie einfach etwas zu klein. Mal ehrlich – wer will sich denn Playboy schon auf 20×10 cm anschauen. Wenn sie so groß sind wie ein Magazin, werden sie dementsprechend unhandlich. Bringt also auch nichts, denn dann kann man sich gleich die Zeitschrift mitnehmen. Allerdings hätte man auf so einem Lesegerät nicht nur die aktuelle Ausgabe dabei, sondern gleich 10 Jahrgänge. Hat auch was. Hinzu kommt, dass die aktuellen Geräte anscheinend monochrome Displays aufweisen. “Leser”, die lieber BILDchen schauen als Texte aufzunehmen, wird das nicht erfreuen. Farbdisplays werden in den nächsten Jahren aber mit Sicherheit auch noch kommen.

Anders sieht das für mich im Bereich der Bücher aus. Da sehe ich eigentlich keine Nachteile. Die Dinger sind leichter als ein dicker Wälzer aus Papier, nachschlagen geht über die Suchfunktion auch schneller und sie nehmen weniger Platz ein als ein gedrucktes Buch. Mit den neuen elektrostatischen Displays entfällt jegliche Diskussion über die Augenverträglichkeit ebenfalls. Und NEIN – ich lege keinen Wert auf das Blättern in einem Buch, ich will den Text lesen.

Dem gedruckten Buch sei hiermit der Kampf angesagt (schont den Regenwald!) und ich werde mir sobald das kosteneffizient* möglich ist einen “Reader” besorgen.

So – ab ins Bett. Gute Nacht und lest nicht zu lange…

_________________________________________________

*mehrdeutiger, möglicherweise sinnbefreiter, betriebswirtschaftlicher Ausdruck, der nicht näher zum Verständnis des Gesagten beträgt, sich aber tierisch wichtig anhört.

, , , ,

Keine Kommentare

Zu Fuß unterwegs…

l-1600-1200-554a472d-eeb3-407a-81a1-3e4a4d02535f.jpegEigentlich wollte ich heute mit dem Chef zum Spanferkelessen. Dummerweise ist der ohne mich los. Hat mich dann angerufen und mich gefragt ob er mich abholen soll. Nach kurzer Überlegung hab ich dann schnell entschieden, dass die paar Kilometer bis zum Restaurant auch ganz gut zu Fuß zu schaffen sind. Und das Wetter bot sich auch an.

Zwischen der Firma und der anzusteuernden Lokalität befindet sich allerdings ein etwas l-1600-1200-2c545d2e-6690-4306-a44d-618cb8fe0a34.jpeggrößerer Hügel, eine 150 Meter hohe Halde. Die haben die Jungs von der Zeche Ewald seit Jahren aufgeschüttet. Mittlerweile ist das Ding bewachsen und ein wirklich tolles Ziel für Spaziergänger, Fahrradfahrer und sonstige Touristen. Ich sach et ja seit Jahren – das Ruhrgebiet ist toll. Wer es nicht glaubt – fahrt doch einfach mal hin. Jedenfalls hat es wirklich nur 40 Minuten gedauert und man hat wieder Freiraum für’s Ferkel geschaffen.

Im Restaurant angekommen wurden dann gleich mal drei Runden zum Ferkelstand gedreht. Und natürlich wieder ein KöPi dazu. Hoffentlich kommt morgen endlich das Arbeitszeugnis aus Walldorf. Dann werden erstmal konkrete Texte mit ein paar Personalern in Deitschland gesprochen. Außerdem geht’s morgen mit “OmaOpaHerten” in den Zoo nach Gelsenkirchen. Vielleicht erfolgt dann mal wieder eine Liveberichterstattung über Twitter.

B!@iPhone

, ,

Keine Kommentare