Am Wasser – Hafengeburtstag 2011

Leider hab ich es bis jetzt immer noch nicht geschafft, den Urlaubsbericht von NZ zu schreiben. Kommt noch. Das Leben geht aber auch in HH weiter – zum Beispiel mit dem Hafengeburtstag. Gestern wurde mit dem Stiehler schon mal kurz  auf ein paar Bier reingeschnuppert. Heute ging es dann mit der Kamera hin. War in jedem Fall wieder eine sehr schöne – wenn auch zeitweise recht volle – Veranstaltung.

Keine Kommentare

Die Kiwis sind wirklich irre…

Da stellen die heute Nacht einfach die Zeit um. Und dann auch noch zurueck!!!Unverschaemtheit. Sowas kann man doch nicht riechen. Dank guter Vorarbeit war die ganze Packerei zwar enorm stressfrei, aber wirklich – da haette man doch noch eine ganze Stunde laenger schlafen koennen.
Wie auch immer. Die Karre ist abgegeben, der Rucksack eingecheckt und ich werde meine letzten Stunden in Klein-Down-Under bei Sonnenschein und mit einem guten Buch verbringen. Mal schauen, was es nachher im A380 zu Essen gibt…
Bis neulich!

Keine Kommentare

Morgen geht’s nach Hause!

Dies wird wohl der letzte Beitrag aus NZ sein und die Zeit ging eindeutig viel zu schnell rum. Da ist man gerade aus der Drehtuer am Flughafen und schon geht man wieder rein. Schade, aber es muss ja auch Gruende geben wieder her zukommen.

Wahrscheinlich werde ich die bisherigen Beitraege zu Hause noch mal richtig aufarbeiten, aber da wartet auch schon wieder die A(r)beit und deren Tuecke darf in rheinischer Weissheit natuerlich nicht unterschaetzt werden :) . Da ich im Blog aber sowieso mal wieder etwas aktiver werden wollte – mal sehen.

Um doppelte A(r)beit zu vermeiden, deswegen an dieser Stelle nur ein paar Bilder von einem naechtlichen Haustransport und Auckland. By the way – wir haben die Grossstadt genutzt und waren gestern und heute im Kino. “Invasion Earth” glaenzt durch gute Musik und hervorragende Kamerafuehrung. Ansonsten allerdings eher ein aufgewaermter Independence Day fuer Erwachsene. Ganz nett. “Limitless” ist ein Muss – mehr verrate ich nicht.

Bis dahin!

Keine Kommentare

Von Wellington nach Taupo

Mittlerweile sind wir in der Mitte der Nordinsel unterwegs. Die Ueberfahrt von Picton nach Wellington war bei strahlendem Sonnenschein wirklich ein Leckerbissen. Wellington kommt als Hauptstadt des Landes auch tatsaechlich recht grossstaedtisch daher. Es gibt sogar ein paar Hochhaeuser. Am spaeten Nachmittag haben wir erstmal die lokale Brauerei “Mac’s” getestet. Kann man machen – aber deutsches Bier ist natuerlich doch eine andere Liga. Abends ging es dann gleich weiter Richtung Norden. An der Westkueste (die wesentlich sonniger ist, als auf der Suedinsel) wurde dann am Strand genaechtigt. Morgens dann kurz zum Fruehstueck ans Wasser (mit dem Kfz!) und wieder auf die Strasse.

Nachmittags hat der Kollege Hinueber sich dann auf dem Flying Fox mit 160 km/h in eine Schlucht schiessen lassen. Bei der Hoehe gab es fuer mich die rote Karte… :/. Danach haben wir den Togarino National Park angepeilt um uns mental schon mal auf die 8-Stunden-Wanderung am naechsten Tag vorzubereiten. Mit ein paar Bier geht sowas aeusserst einfach.

Die Wanderung war wirklich hervorragend, auch wenn ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand an den Waden zugezogen habe. So anstrengend wie die Tour am Gletscher war es dann doch nicht, die Aussicht aber um einiges besser. Gemuetlich ging es durch Urwald, Bergwiesen bis hoch zu den Vulkanen. Bis auf eine Kletterpartie durch einen Aschehang wirklich angenehm.

Nachdem wir unsere Muskeln in den Hot Pools bei Turangi entspannen konnten, geht es heute weiter Richtung Auckland. Eine kleine Wanderung steht aber noch an. Nur noch drei Tage Neuseeland *Schnief*.

Keine Kommentare

Hamner Springs

Gerade sind wir wieder auf dem Zeltplatz in Hamner Springs eingetroffen (unsere erste “kommerzielle” und legale Uebernachtung). Nach einem doch sehr guten Essen, dass Goetz Onkel gesponsert hat, werden jetzt noch ein bis vier Kannen geleert und dann geht’s ab ins Bett.

Trotzdem hier noch ein paar Bilder der letzten Tage vom besoffenen Pinguin, den faulen Robben, Gun City und Goldschuerfen, den Fjorden von Akaroa u.v.m.

Gruesse in den Norden!

Keine Kommentare

In Akaroa

Nachdem Oamaru und Timaru “ganz nett aber nichts Besonderes” waren (Ausnahme natuerlich die Pinguine und Robben), wollten wir gestern schon nach Christchurch um endlich bei Cactus Wear einzukaufen. Dummerweise war der Verkehr auf der Route 1 Richtung Norden doch richtig dicht. Deswegen wurde kurzerhand entschieden, nach Akaroa vorzustossen.

Das hat sich wiedermal vollendens gelohnt, auch wenn das nette kleine Doerfchen voellig ab vom Schuss ist. In einem Fjord und damit recht windstill gelegen, ist Akaroa der Startpunkt fuer Delphinsafaris, denn hier gibt es die kleinsten und seltensten Delphine der Welt. Da die Viecher so furchtbar selten sind, haben wir keine gesehen. Allerdings haben wir gestern Abend auch nur kurz den Yachthafen besichtigt. Der Internetstation hatte leider auch schon geschlossen und so ging es einen wirklich steilen Berg rauf, raus aus der Stadt und in die malerischen Berge ueber dem Fjord. Zwichenzeitlich habe ich schon gedacht, die Karre schafft den Anstieg nicht. Gelohnt hat es sich aber: Oben angekommen, konnten wir den bei Steak und Brechbohnen den Sonnenuntergang bewundern.  Allerdings war es doch ein paar Grad kaelter als im Tal. Nach zwei Kannen des heimischen Biers ging es deswegen dann relativ schnell ins Bett.

Heute ist endlich zu Cactus und im Anschluss weiter zu den Hot Pools in Hanmer Springs. Dort treffen wir Goetzens Onkel, der auch zufaellig in der Gegend ist.

Bis dahin!

UPDATE:
Mittlerweile sind wir in Hmaner Springs. Hier gibt es ein riesiges Spassbad mit natuerlichem heissem Wasser. Das ist morgen faellig. DAnn geht”s nach Picton und am Montag per Faehre weiter auf die Nordinsel.

Keine Kommentare

Immer noch ins Queenstown.

Da Queenstown doch recht ansehnlich ist, haben wir gestern Abend beschlossen noch einen Tag laenger zu bleiben. Nachdem das Kfz fuer die Nacht ordnungsgemaess auf einer Kuhweide abgestellt wurde, ging es dann heute Morgen wieder rauf auf den Pass. Dort wurde standesgemaess gefruehstueckt um anschliessend zu einer weiteren Wanderung durchzustarten. Sechs Stunden waren geplant, das Fruehstueck lies letztlich nicht mehr als zwei Stunden zu ;) .

Dafuer ging es in den oertlichen Public Pool mit anschliessendem Faulenzen und Planespotting. Gegen Abend dann noch schnell Klamotten geshoppt und mit ein paar netten Rentern aus Washington State eine Pizza eingenommen.

Das Wetter war auch heute wieder in bester Stimmung – wie wir! Es gibt theoretisch noch ne ganze Menge zu erzaehlen – aber hier im Cafe ist gleich Feierabend. Deswegen noch ein paar Fotos.

Keine Kommentare

In Queenstown angekommen.

Nachdem wir die Westkueste hinter uns gelassen haben und quer durch die suedlichen Berge gefahren sind, wurde heute Nachmittag bei bestem Wetter in Wanaka halt gemacht. Das wirklich bescheuerte an NZ ist, dass man im Zweifel auch mal drei Wochen an einem Ort verbringen kann. Wir sind deswegen auch bereits ordentlich in Zeitnot geraten. Heute beim Mittag kam dann bei Chicken Wings und Burgerchen auch die Frage auf, ob man nicht nur die Suedinsel macht und per Inlandsflug hoch nach Auckland jettet. Aber deswegen muss man sich ja nicht stressen lassen.

Auf jeden Fall ist jeder Quadratmeter der Gebirge Neuseelands ein Muss. Deswegen sind wir dann erstmal fuer zwei Stunden auf den Iron Mountain um bei strahlender Sonne einen Blick auf den Wanaka Lake zu werfen. Morgen gibt es dann eine sechstuendige Gradwanderung auf dem Pass. Grandios…

Gegen sechs Uhr und einer etwas schwindelerregenden Fahrt ueber einen Pass sind wir in der “Grossstadt” Queenstown (ca. 13.000 Einwohner) angekommen. Ein grosser Teil der Stadt liegt am Hang, was ihr einen Touch italienischen Flare verleiht. Da ich heute Mittag etwas kuerzer getreten bin, muss gleich noch mal was fuer die Schnabulatio her…
Bis dahin!

Keine Kommentare

Sechs Tage…

Steinformation auf dem Weg zum Arthur's Pass

…sind vergangen. Wir sind mittlerweile am Fox Glacier angekommen. Bis hier hin war es wirklich eine ganz hervorragende Tour. Von Christchurch ging es ueber Sheffield und Springfield in die Alpen (heissen hier auch so). Nachts haben wir in den Bergen gepennt und sind dann weiter ueber den Arthur’s Pass runter nach Greymouth gecruist. Mit den nebelverhangenen majestaetischen Bergen, die eine leicht mysthischen Atmosphaere verbreiten, ist der ”Herr der Ringe” allgegenwaertig.

Mit der Ankunft in  Greymouth (Westkueste)  wurde das Wetter leider zunehmends schlechter, sprich: Es regnete nahezu ununterbrochen bis wir heute am Fox angekommen sind. Gluecklicherweise kennen die Kiwis auch Schwimmbaeder. Das haben wir dann auch schon zweimal wahrgenommen (Schwimmbad Greymouth und Hot Pools in Greymouth).

Robert's Point Track

Auf dem Robert's Point Track

Am Franz Josef Gletscher gab es gestern ein richtiges Highlight – Eine 5-stuendige “Wanderung” zu einem Punkt, von dem man direkt auf das Gletschertor schauen konnte. Nach einem Kilometer ausgebautem Weg, ging es nach und nach durch immer unwegsameres Gelaende den “Roberts Point Track” hoch. Bei fuenf Stunden Bachlaeufe ueberqueren, klettern, hangeln und rutschen, merkt man schon, dass man keine zwanzig mehr ist. Aber nach der Tour wird man mich auch in zwanzig Jahren noch fragen koennen. 

-

-

-

Schlafen, Essen Waschen - ohne den Van geht hier nix. Das sehen auch alle anderen Touris so.

Mit dem Campervan am Franz Josef Gletscher

Die nassen Klamotten trocken zu bekommen ist auch nicht immer ganz leicht. Gluecklicherweise verfuegt unser Campervan ueber eine brutale Heizung, die mit Sicherheit zu Haarausfall fuehrt, aber die Klamotten einigermassen zuegig trocknet. Und ansonsten ist auch alles drin.

Insgesamt dauert es wohl tatsaechlich etwas bis man sich ueberhaupt auf die ganzen Eindruecke, die einem die neuseelaendische Natur entgegenwirft eingestellt hat. Bei mir hat es noch nicht funktioniert. Der Fotoapparat ist zwar schon heiss gelaufen, ich bezweifle aber, dass die Fotos die grossartige Landschaft auch nur im Ansatz eingefangen haben. Trotzdem versuche ich jetzt mal ein paar einzustellen.

Dann geht’s weiter Richtung Sueden. Greetz!

Keine Kommentare

Auf dem Weg nach “Klein-Down-Under” Teil 1

Es ist soweit – endlich Urlaub.

Der beginnt aber wirklich erst heute Abend in Christchurch. Die Anreise (bisher Hamburg – Dubai – Sydney – Auckland) ist wirklich mal nichts fuer alte Leute. Gut, dass man noch keine dreissig ist. Hier in Auckland ist jetzt Sonntag 16:20 Uhr. In Deutschland muessten jetzt alle schlafen. Ich habe mittlerweile ueberhaupt kein richtiges Zeitgefuehl mehr.

Freitag  11.03.2011

Nach dem ich Donnerstag dann doch wieder noch Einiges abarbeiten musste, war es dann 20.00  Uhr als endlich zu Hause war – und natuerlich ueberhaupt keine Lust mehr auf Packen  hatte. Dementsprechend ging es Freitag dann um 07 .00 Uhr raus. Noch kurz Schlecker um die letzten Utensilien zu holen und dann noch die Wohnung aufgeraeumt – jedenfalls im Ansatz. Um 11.30 Uhr ging es dann mit S/Bahn direkt nach Fuhlsbuettel.

Ich war viel zu frueh dran. 13.00 Uhr haette voellig gereicht. Check-In verlief voellig problemlos (wie bisher an allen Flughaefen dieser Reise). Noch ein bisschen  auf dem Flugdeck rumgetingelt (Rauchverbot!) und zur “Triple Seven” (Boing 777-300). Auf dem Flug hab sass neben mir ein Paerchen, die nach Thailand wollten. War ziemlich lustig, auch wenn das Maedel staendig vom Weltuntergang 2012 erzaehlt hat. Sechs Stunden sind aber in jedem Fall auszuhalten und die nette Dame beim Check-In hatte mir noch einen Platz am Notausgang gegeben – tolle Beinfreiheit. Obwohl Pilot, Wetter und Flugzeug perfekt zusammengearbeitet haben, kein Schlaf fuer mich.

23.55 Uhr war dann Touch-Down in Dubai. Der Flughafen ist glaube ich einer der groessten Flughaefen der Welt. Auf jeden Fall imposant. Wenn es da heisst “Gate 125 ? – dann gehen Sie lieber mal los!”, dann stimmt das. Ich glaube ich habe Samstag (Flug ging um  10.00 Uhr) ca. 20 Minuten dahin gebraucht – trotz Rollbaendern.

Was jetzt aber in Dubai zwischen 23.55 Uhr und 10.00 Uhr machen?! Mehr dazu morgen oder so. Ich bin gerade einfach zu fertig, die amerikanischen Tastaturen nerven und wenn die Leertaste klemmt noch mehr.

Ich muss zum naechsten und endlich letzten Flug der Anreise.

Viele Gruesse aus Auckland vom Digitalen!

Keine Kommentare